Cameron Highlands

In den Bergen fühlt es sich heimisch an. 18 Grad und Regen. Eine sehr willkommene Abkühlung nach der tropischen Hitze der letzten Tage.   

 

Die Gegend lebt von Tourismus, Erdbeer- und Gemüseanbau. Vor allem jedoch von Tee:
     

   
 
Kommt man über 2000 m Höhe, beginnt der Mossy-Forrest. Die Bäume sind mit dichtem Moos überwuchert, welches mit Wasser vollgesogen ist. Man kann es ausdrücken wie einen Schwamm. Besonders toll wird die Stimmung bei Nebel, leider habe ich davon keine ordentlichen Bilder.  

  
     

   

Penang – Georgetown

Wie Melaka gehört die Stadt Georgetown auf der Insel Penang zum UNESCO-Kulturerbe. 

Es gibt britischen Einfluss, Streetart, die Mischung aus malaysisch-indisch-chinesischer Kultur, aber auch Natur im Nationalpark zu entdecken. Außerdem ist Georgetown Streetfood Hauptstadt, das Essen bekommt aber mal einen eigenen Beitrag (muss dafür wohl nochmal hin 😉 )  
    
   
Nur wenige Meter auseinander: die Moschee, der Hindu-Tempel und mehrere chinesische Tempel 
  

Sri Mahamariamman Temple (quelle: Wikipedia)
 

   
  

Das Essen ist einen Besuch wert  

Penang Road famous Teocheow Chendul
  
Baumarkt
    
  
Meromictic Lake – zwei Wasserschichten die sich nicht mischen oben Meerwasser unten Flusswasser
  
Turtle Beach Penang
 

Etwas verstörend empfand ich die chinesische Oper, die von erfolgreichen Geschäftsleuten für mehrere Tage gesponsert wurde. Die Geschäfte liefen in diesem Jahr scheinbar besonders gut: Opera 

Langkawi

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Langkawi ist eine Insel an der Ostküste von Malaysia, nahe der thailändischen Grenze. Der Tourismus konzentriert sich dort hauptsächlich an einem Strand. Meidet man diesen, hat man seine Ruhe und erlebt das eigentliche Land. Ich wohne etwas weiter außerhalb in einem kleinen Hostel mit einem einzigen weiteren Gast. Der Muezzin in der Moschee gegenüber ist nicht der beste Sänger, aber pünktlich (5 a.m.). Habe mich aber schon nach zwei Nächten daran gewöhnt. 

Die Insel ist am besten mit dem Scooter zu erkunden (7€/Tag Tankfüllung 1,50€). Außer den vielen Affen und Kühen sind die Verkehrsteilnehmer für Asien sehr rücksichtsvoll. 

Highlights sind der tägliche Nightmarket, die Wasserfälle, die vielen Adler und die Aussicht vom höchsten Berg der Insel. 

     
   

  

  

  

  

Malacca

Da ich gerade auf mein Flugzeug nach Langkawi warte, hier schon wieder ein Update. 

Malacca ist eine der historisch reichhaltigsten Städte in Malaysia und UNESCO-Weltkulturerbe. 

Die Einflüsse sind vielfältig: zuerst wurde die Stadt von Chinesen als Handelsplatz für Gewürze und Sandelholz gegründet, und als Tor zum indischen Ozean genutzt. 

1409 siedelte sich hier ein Sultanat an. Der Sultan, ein Hindufürst, heiratete eine Tochter des Sultans von Pasai (Sumatra) und trat zum Islam über, und sorgte damit für den Beginn der islamischen Geschichte Malaysias. 

1509-11 eroberten die Portugiesen die Stadt und vertrieben den Sultan. 

1641-1824 war die Stadt unter holländischer Herrschaft, die aber etwa 1806 durch die Besetzung von Briten unterbrochen wurde. 

Alle diese Einflüsse spiegeln sich in der Stadt wieder.     
In den chinesischen Tempeln weiß man was die Götter brauchen    
    

     

       

Eine wichtige Bevölkerungsgruppe sind in Malaysia, und besonders in Melaka, die Baba-Nyonya. Sie entstand durch die Verheiratung von chinesischen Arbeitern mit malaiischen Frauen.

 Der berühmteste Einwohner Melakas ist Datuk Wira Dr. Gan Boon Leong. Der 78-jährige war unter anderem Mister Asia und Mister Universe, heute macht er Politik und betreibt ein Fitnessstudio.  

Insgesamt eine sehr schöne, übersichtliche Stadt. Allerdings war es übertrieben voll, da Hari Raya Aidilfitri, dass Ende des Ramadan gefeiert wurde.  

 

Tioman Island

Von Mersing an der Ostküste, gelangt man mit einer Fähre innerhalb von zwei Stunden auf Tioman Island. Bevor man auf die Fähre darf, stellt man sich sechsmal! in verschiedenen Schlangen an:

  1. Ticket holen
  2. Ticket abreißen lassen!?
  3. Namentlich registrieren
  4. Marine Steuer bezahlen
  5. Boarding Pass holen (10 Meter weiter wieder abgeben)
  6. Einsteigen

Selbstverständlich gibt es mehr Tickets als Plätze, ist ja schließlich Asien.   Profis gehen vor der Fahrt zur Unterkunft im Duty Free Shop günstig Bier kaufen. Alkohol ist ansonsten extrem teuer, da die muslimische Regierung rund 300% Steuern erhebt.   
Ich wohne bei Bushman am Juala Beach. 20 Minuten Fahrt mit dem Jeep durch den Dschungel, dann ist man dort, am schönsten Strand der Insel. Es weht ein angenehmer Ostwind, so dass man die Hitze gut ertragen kann. Was macht man hier so? Schwimmen, Schnorcheln (bei Coral Island), spazieren gehen, lesen und essen… 

    
   
Einen Eindruck vom Schnorcheln bei Coral Island kann man sich hier verschaffen Link. Das war ein guter Einstieg in die Unterwasserwelt und hat mir noch mehr Lust aufs richtige tauchen gemacht.

Singapur

Die sauberste Stadt der Welt ist es tatsächlich, man könnte an vielen Stellen vom Boden essen. Alles ist hochmodern, aber vieles wirkt unglaublich übertrieben und künstlich.

Buddha Tooth Temple Chinatown

Das schönste Viertel ist Kampong Glam: Direkt neben Little India liegt das arabische Viertel, wo auch die Hipster zuhause sind. Schöne kleine Häuser, die Sultans Moschee und viele winzige Läden, deren Spezialitäten Stoffe, Teppiche und Düfte sind. 
  
  

Bei Nacht in der Marina Sands Bay. Gute Fotos bekomme ich noch. Die Dimensionen sind schwer festzuhalten.  

Das Beste ist natürlich das Essen. Food Hawker mit 100-200 Ständen sind keine Seltenheit. Die Highlights: Peanut Soup, Laksa, Fish Soup, vegetarisches Essen in Little India. Kosten: 2-3 SGD