Borneo – Sabah

Der zweite malaysische Staat Borneos ist Sabah. Hier türmt sich an vielen Ecken der Müll und die Englischkenntnisse der Einheimischen sind deutlich schlechter als auf der Halbinsel. Trotzdem hat der Staat neben den unglaublichen Flächen an Palmöl Plantagen viel Kultur und Natur zu bieten.

An den Stränden trifft man auf schwer bewaffnete Soldaten, da Piraten von den Philippinen immer mehr zum Problem werden.   

Ein erstes Highlight ist der Philippino Markt in Kota Kinabalu. Dort versorge ich mich mit Mangos, Rambutan, Mangosteen und Fisch. 

       

KK ist das Seafood Paradies. In dieser Halle stehen an drei Seiten, auf jeweils 50 Metern, Wasserbecken mit frischen Meerestieren. Man wählt die Tiere und die Zubereitungsart aus und isst in der Mitte. 

  

   

    
 

 

Krebse, Prawns, Austern, Tintenfisch und Gemüse
 

    
Die zweite Stadt die ich besuchte ist Sandakan. Bei einer Wanderung durch den Regenwald gab es wieder eine Begegnung mit einem Orang-Utan, diesmal aber noch viel besser und wirklich nah. Außerdem gab es Schlangen, Kingfisher und Hornbills zu sehen. Leider ohne Fotos, vielleicht bekomme ich aber noch welche.  

Ein Wunderheiler bei der Arbeit 

Sepilok rainforest 

  

   

Rivercruise auf dem Kinabatangan River     

Das war es auch schon wieder mit Malaysia (viel zu kurz!)

Weiter geht’s mit Indonesien. 

Borneo – Sarawak

Angekommen auf Borneo, der drittgrößten Insel der Welt. Ich bereise den nördlichen, malaysischen Teil, der aus den beiden Staaten Sarawak und Sabah besteht. Ein guter Ausgangspunkt für alle Aktivitäten ist Kuching, die Hauptstadt Sarawaks. Sie ist trotz ihrer Größe übersichtlich. 

    
             

    
Nur auf Borneo gibt es die Proboscis Monkeys. Im Bako Nationalpark kann man sie hautnah erleben Video.      

Einen besonderen Abend hatte ich im Tattoostudio der Borneo-Headhunters. Ernesto und Robin, die beiden Artists, stachen einem anderen Reisenden ein Tattoo, traditionell im Stil der Iban mit einem Bambusstab. Bis spät in die Nacht mit den einheimischen Künstlern zusammenzusitzen, verschafft einem ein ganz neues Bild von Land (Themen: Musik, Politik, Korruption, Tattoo-Art)Ebenfalls nur in Malaysia und Indonesien zu finden sind die Orang-Utans. Aus der Nähe und in freier Natur lassen sie sich im Semenggoh Wildlife Centre beobachten. Hier leben 42 halb wilde Orang Utans, die zweimal täglich bei der Fütterung beobachtet werden können. Video

Cameron Highlands

In den Bergen fühlt es sich heimisch an. 18 Grad und Regen. Eine sehr willkommene Abkühlung nach der tropischen Hitze der letzten Tage.   

 

Die Gegend lebt von Tourismus, Erdbeer- und Gemüseanbau. Vor allem jedoch von Tee:
     

   
 
Kommt man über 2000 m Höhe, beginnt der Mossy-Forrest. Die Bäume sind mit dichtem Moos überwuchert, welches mit Wasser vollgesogen ist. Man kann es ausdrücken wie einen Schwamm. Besonders toll wird die Stimmung bei Nebel, leider habe ich davon keine ordentlichen Bilder.  

  
     

   

Penang – Georgetown

Wie Melaka gehört die Stadt Georgetown auf der Insel Penang zum UNESCO-Kulturerbe. 

Es gibt britischen Einfluss, Streetart, die Mischung aus malaysisch-indisch-chinesischer Kultur, aber auch Natur im Nationalpark zu entdecken. Außerdem ist Georgetown Streetfood Hauptstadt, das Essen bekommt aber mal einen eigenen Beitrag (muss dafür wohl nochmal hin 😉 )  
    
   
Nur wenige Meter auseinander: die Moschee, der Hindu-Tempel und mehrere chinesische Tempel 
  

Sri Mahamariamman Temple (quelle: Wikipedia)
 

   
  

Das Essen ist einen Besuch wert  

Penang Road famous Teocheow Chendul
  
Baumarkt
    
  
Meromictic Lake – zwei Wasserschichten die sich nicht mischen oben Meerwasser unten Flusswasser
  
Turtle Beach Penang
 

Etwas verstörend empfand ich die chinesische Oper, die von erfolgreichen Geschäftsleuten für mehrere Tage gesponsert wurde. Die Geschäfte liefen in diesem Jahr scheinbar besonders gut: Opera 

Langkawi

Weiter geht’s:

 
 

Langkawi ist eine Insel an der Ostküste von Malaysia, nahe der thailändischen Grenze. Der Tourismus konzentriert sich dort hauptsächlich an einem Strand. Meidet man diesen, hat man seine Ruhe und erlebt das eigentliche Land. Ich wohne etwas weiter außerhalb in einem kleinen Hostel mit einem einzigen weiteren Gast. Der Muezzin in der Moschee gegenüber ist nicht der beste Sänger, aber pünktlich (5 a.m.). Habe mich aber schon nach zwei Nächten daran gewöhnt. 

Die Insel ist am besten mit dem Scooter zu erkunden (7€/Tag Tankfüllung 1,50€). Außer den vielen Affen und Kühen sind die Verkehrsteilnehmer für Asien sehr rücksichtsvoll. 

Highlights sind der tägliche Nightmarket, die Wasserfälle, die vielen Adler und die Aussicht vom höchsten Berg der Insel. 

     
   

  

  

  

  

Malacca

Da ich gerade auf mein Flugzeug nach Langkawi warte, hier schon wieder ein Update. 

Malacca ist eine der historisch reichhaltigsten Städte in Malaysia und UNESCO-Weltkulturerbe. 

Die Einflüsse sind vielfältig: zuerst wurde die Stadt von Chinesen als Handelsplatz für Gewürze und Sandelholz gegründet, und als Tor zum indischen Ozean genutzt. 

1409 siedelte sich hier ein Sultanat an. Der Sultan, ein Hindufürst, heiratete eine Tochter des Sultans von Pasai (Sumatra) und trat zum Islam über, und sorgte damit für den Beginn der islamischen Geschichte Malaysias. 

1509-11 eroberten die Portugiesen die Stadt und vertrieben den Sultan. 

1641-1824 war die Stadt unter holländischer Herrschaft, die aber etwa 1806 durch die Besetzung von Briten unterbrochen wurde. 

Alle diese Einflüsse spiegeln sich in der Stadt wieder.     
In den chinesischen Tempeln weiß man was die Götter brauchen    
    

     

       

Eine wichtige Bevölkerungsgruppe sind in Malaysia, und besonders in Melaka, die Baba-Nyonya. Sie entstand durch die Verheiratung von chinesischen Arbeitern mit malaiischen Frauen.

 Der berühmteste Einwohner Melakas ist Datuk Wira Dr. Gan Boon Leong. Der 78-jährige war unter anderem Mister Asia und Mister Universe, heute macht er Politik und betreibt ein Fitnessstudio.  

Insgesamt eine sehr schöne, übersichtliche Stadt. Allerdings war es übertrieben voll, da Hari Raya Aidilfitri, dass Ende des Ramadan gefeiert wurde.